Jeden Sommer zieht Parga aufgrund seiner exzellenten Touristikeinrichtungen mit einer Vielzahl von Hotels, Pensionen, Campingplätzen, Restaurants, Bars, Cafés und Nachtklubs Tausende von Besuchern an.
Sehenswertes in Parga:
Die Festung von Parga, die sich an der Nordseite des Hafens befindet, wurde im 14. Jh. mit Hilfe der Normanen errichtet. Nach fortlaufender Zerstörung erhielt sie ihre endgültige Gestalt von den Venezianern. Ali Pashas Festung, welche den Norden dominiert, ist auf einem hohen Berg mit einer faszinierenden Aussicht erbaut worden.
Hier erhält der Besucher einen guten Eindruck der Festungsanlage und erkennt die dahinterliegende Perfektion des Verteidigungsplanes der Venezianer. Gewölbegänge, Versorgungsräume, Waffenlager, mächtige Kanonen mit ihren Schusslöchern, ein verborgener Kanal zum Meer, Kasernen, Gefängnisse, Deponien und zwei Forts in der letzten Verteidigungslinie beweisen eine perfekt entwickelte Verteidigung, die zusammen mit der natürlichen Lage die Festung uneinnehmbar machen.
Das Jungfraueninselchen ist eine traumhafte Insel gegenüber dem Hafen von Parga und besitzt einen idyllischen Glockenturm als auch eine kleine Festung, die von den Franzosen errichtet wurde und den höchsten Punkt der Insel beherrscht.
Die Festung Anthousa ist eine imposante Festung, die auf einem kleinen Hügel zwischen Anthousa und Agia erbaut wurde und einen Panoramablick über die gesamte Region Pargas bietet. Die Festung wurde durch Ali Pasha errichtet, um die Belagerung Pargas aufrechtzuerhalten und zu sichern. Die Festung ist gut erhalten und rekonstruiert.
Das Kirchenmuseum befindet sich im Stadtzentrum neben der Kirche der Heiligen Apostel. Der Besucher findet hier viele interessante Ausstellungsstücke wie z.B. zwei Evangelien aus dem 17. Jh., zwei Kopien von Gemälden eines Mönches vom Berg Athos (1600), alte und neuere Ikonen, z.B. die der Jungfrau von Vlaherna, die Jungfrau Odigitria und Panagiopoula sowie das Banner von Parga, welches 300 Jahre alt ist, aus roter Seide besteht und auf welchem die Jungfrau mit dem göttlichen Kind sowie goldene Sterne dargestellt sind. Auf dem Banner kann man die Spuren türkischer Patronen erkennen.
Das Kloster Vlaherna ist ein byzantinisches Kloster aus dem 12. Jh., was sich in Valtos auf einem Hügel befindet. Sein Glockenturm aus dem 18. Jh. ist 15 m hoch. Das kleine Kloster ist halb zerstört und besitzt eine einräumige Kirche, deren Wandmalereien berühmt sind. Die Ikone der Jungfrau von Vlaherna soll aus Kappadokia stammen. Heute wird sie im Kirchenmuseum Pargas verwahrt.
Die Kirche des Heiligen Sostis ist eine außergewöhnliche Kiche, die in in den Hohlraum zwischen zwei riesigen Felsen erbaut wurde, von welchen einer die Schreinwand der Kirche bildet.
Das Mykenische Gruft wurde in der Region von Kyperi gefunden und stammt aus dem 14. Jh.
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